• Angi

Wer bin ich und wenn ja, wie viele?

Nun, dass ich intolerant bin, wissen mittlerweile glaub alle. Aber wie kam’s dazu?

Das erzähle ich dir hier und jetzt, lang und breit. Natürlich nur, damit du mich ein bisschen

besser kennenlernst. Viel Spass dabei!




 

Wie alles begann


Ich bin in der Schweiz geboren und aufgewachsen. Aber schon früh wollte ich die Welt entdecken.

Meine Eltern sind daran wohl nicht unschuldig. Seit ich klein war, haben wir einen Camper und sind damit durch fast ganz Europa gefahren. Mit 19 bin von Zuhause ausgezogen, erst nach Zürich, dann nach London. Dort habe ich für eineinhalb Jahre gelebt, bis ich 2012 wieder in die Schweiz zurückgekehrt bin. Für knapp zwei Jahre. Danach war das nächste Abenteuer an der Reihe: Stuttgart.


Und da hat dann eigentlich auch alles so richtig angefangen.​


Obwohl ich schon früher oft von einem Blähbauch geplant war, habe ich mir nie gross Gedanken um meine Ernährung gemacht. Wie wahrscheinlich viele andere, habe ich meine Symptome jahrelang ignoriert. Bis es irgendwann nicht mehr ging.

 

Ich kann mich noch genau an den Sommer 2015 erinnern. Pam, mein Freund, und ich wollten uns in aus unerklärlichen Gründen was Gutes tun und uns ein bisschen gesünder ernähren. Mit vielen Früchten und Smoothies und so… Naja, der Schuss ging ja wohl so richtig nach hinten los. Oder eben nicht. Ich litt nämlich schon nach kurzer Zeit an Verstopfungen sowie Bauchschmerzen und habe mich alles andere als gut gefühlt. Das war definitiv nicht, was ich mir erhofft hatte.


Mir ging es ziemlich beschissen. Also habe ich eine kleine Arzt-Odyssee auf mich genommen.

Nach diversen Tests und einer Magen-/Darmspiegelung bekam ich Anfang 2016 dann die Diagnose Laktose- und Fructoseunverträglichkeit. Yay!


Das war also sozusagen die Geburtsstunde meines intoleranten Lebens.


Nach dem Besuch bei einer Ernährungsberaterin, begann ich mit einer sogenannten Karenzphase.

In der durfte ich weder Früchte noch Gemüse essen, aber auch keine Milchprodukte und Schokolade.

4 Wochen und etliche depressive Verstimmungen später, fühlte ich mich trotzdem nicht wirklich gut. Die Verdauungsprobleme hielten an. Also habe ich selber weiter recherchiert und kam dabei zum ersten mal mit dem Begriff “FODMAP” in Kontakt. “Was zum Teufel sind FODMAPs?”, fragst du dich?

Dann lies dir den gleichnamigen Blogpost durch: hier.