• Angi

Low FODMAP in Wien

Wow, was ist Wien für eine atemberaubende Stadt! Zwar war ich früher schon einmal mit der Schule hier, aber das ist ja jetzt doch schon ein paar Jährchen her. Jedenfalls deckt sich meine Erinnerung so gar nicht mit meiner diesmaligen Erfahrung. Ich war total geflasht – oder wie man in Wien wahrscheinlich eher sagen würde: “entzückt”.

 

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Wien hat unglaublich viel zu bieten, was schöne Gebäude, Strassen, Flüsse, freundliche Menschen und Kultur angeht. Aber essenstechnisch fand ich es zuerst nicht ganz so wundervoll. Es war relativ schwer etwas Glutenfreies, Milchfreies, Vegetarisches, ohne Zwiebeln und Knoblauch zu finden.


Da sowas nicht selten der Fall ist, bin eigentlich immer recht gut ausgestattet, was Snacks angeht. Lies dir dazu meinen Blogpost Low FODMAP für unterwegs durch.


Bei meinem letzten Besuch wären Snacks aber tatsächlich gar nicht mehr nötig gewesen. Mein Koffer war bei der Abreise voller, als bei der Anreise. Mittlerweile weiss ich, wo ich was finde. Denn, da ich im Moment Teilzeit für ein Unternehmen mit Hauptsitz in Wien arbeite, war ich im letzten Jahr mehrmals vor Ort. Während dieser Zeit, konnte ich ein paar Restaurants und auch Läden ausfindig machen, dank denen selbst ich mich, mit meinen zig Unverträglichkeiten, gut verpflegen kann.


Fangen wir mal beim Anfang an:



 

Frühstück


Den Jackpot, was Allergie- und Intoleranzen-freundliches “Etablissement” angeht, hat ganz klar das Allergikercafé geknackt.


Allergikercafé [*]

Wiedner Hauptstraße 35, 1040 Wien, Österreich


Pam und ich wurden, bei unserem ersten gemeinsamen Besuch in Wien (im September 2018), von Franka und ihrer Mutter zu einem leckeren und wirklich sehr abwechslungsreichen Frühstück eingeladen. Wir haben uns für das “Susi & du” entschieden. Das ist eine Überraschungs-Frühstücksplatte für zwei, die ganz nach deinen Unverträglichkeiten und Wünschen bestückt wird. Für uns gab es eine somit eine glutenfreie, milchfreie und erdnussfreie Version, natürlich ohne Zwiebeln und Knoblauch.

Ich muss sagen, die Überraschungsplatte hat mich wirklich überrascht. Und zwar im positiven Sinne.

So viele leckere Sachen und ich konnte alles unbedenklich essen.


Das bekamen wir:

  • Mandeljoghurt mit Quinoa Crunchy Müsli, Früchten und Marillenmarmelade

  • zwei Spiegeleier mit veganem Käse

  • Palatschinken mit Mandelcreme

  • Hummus (der war richtig lecker und hat nochmal gezeigt, dass Hummus auch gut ohne Zwiebeln und Knoblauch auskommt)

  • Kürbisspalten

  • Tomaten

  • zweierlei glutenfreies Brot (getoastet)


Zum Nachtisch haben wir noch eine Kuchenauswahl bekommen, welche alle ebenfalls milchfrei und entweder mit Reissirup oder Birkenzucker gesüsst waren (Achtung bei Birkenzucker, bzw. Xylit, wenn du sensibel auf Polyole reagierst).




 

Mittagessen


Die nächsten beiden Lokale sind 100% vegan und erinnern an Fast-Food-Imbisse, wobei mir der Industrie-Look im Swing Kitchen total gut gefällt.


Voodies

Rechte Wienzeile 1B, 1040 Wien, Österreich


Ebenfalls ein richtiger Glückstreffer! Pam und ich sind zufällig dran vorbei gelaufen (ebenfalls im September 2018), hatten hunger, sind spontan rein. Und wir waren begeistert.

Als wir da waren, war nicht viel los und der Chef hat sich viel Zeit genommen für uns und unsere Unverträglichkeiten. Er hat dann auch etwas Passendes gefunden: Linsen-Bällchen, die eigentlich noch gar nicht auf dem Menü drauf sind, da sie sich noch in der Testphase befinden. Hoffentlich werden sie bald verkauft. Die Bällchen waren nämlich genauso, wie man sich es wünscht: crunchy frittiert aussen und soft innen. Dazu bekam ich Salat und als Dressing vegane Mayo. Ich habe mich bestens aufgehoben gefühlt.


Swing Kitchen

mehrere Locations


Magst du Burger? Pam ist ein riesen Burger-Fan. Vor kurzem hat er vegane Burger für sich entdeckt. Deshalb probieren wir uns gerade überall quer durchs Angebot. Für mich gibt’s zwar meistens keinen Burger, weil entweder die Patties mit Zwiebeln & Knoblauch “gepunsht” sind oder es keine glutenfreien Buns gibt. Was beides hier leider der Fall war. Aber nichtsdestotrotz hatte ich ein sehr leckeres Essen: Salat mit veganen Soja-Nuggets. Und mmh, die Nuggets hatten es in sich. Sehr “authentisch”. Ich war mir erst sogar unsicher, ob mir grad “echte” Chicken-Nuggets serviert wurden. Als Dressing habe ich mich für das Zwiebel- und Knoblauch-freie Basilikum-Lemon-Dressing entschieden.

Dazu gab es Sweet # Fries. Süsskartoffelpommes par excellence. Eine der besten, die ich je hatte. Obwohl man sie wahrscheinlich gar nicht Pommes-Frites nennen darf, wegen der #-From. Egal, sie waren yummy und crunchy. Hierfür hatten wir vegane Mayo als Sauce. Geschmacklich auch extrem gut.


Das war im September 2018. Im Dezember 2018 war ich dann nochmals im Swing Kitchen und habe mir wieder genau das Gleiche bestellt.


Swing Kitchen gibt es jetzt ja auch in der Schweiz – muss ich auch unbedingt mal auschecken!


Fat Monk

Europaplatz 1-3, 1150 Wien, Österreich

Hier gibt’s Bowls und Salate, die man sich selber aus frischen Zutaten zusammenstellen kann. Vieles ist ohne Gewürze, Zwiebeln oder Knoblauch – sogar ein paar der Dressings sind FODMAP-arm. Whoop whoop.