the intolerant wanderer | 3 Tipps für eine gute Reise trotz Unverträglichkeiten
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3 Tipps für eine gute Reise trotz Unverträglichkeiten

Das Reisen liebe ich schon seit ich denken kann. Bereits als Kind bin ich mit der Familie oft gereist. Von Roadtrips durch die USA und Kanada, aber auch so ziemlich ganz Europa, bis hin zu Badeferien in Asien oder der Karibik, ich kam eigentlich schon recht viel rum. Trotzdem habe ich mir vor zwei Jahren einen weiteren Traum erfüllt: einfach den Rucksack packen und losziehen. Weder mit einem genauen Plan (der anfangs bestehenden Reiseplan haben wir schon ziemlich schnell über Bord geworfen) noch mit einer bestimmten Dauer.

Dafür mit dem Ziel, herauszufinden, wo man wir hin wollen. Physisch sowie psychisch. Beides ist noch “in Bearbeitung”, jedoch habe ich in den 14 Monaten Australien und Asien extrem viel gelernt. Über mich selber, aber auch, wie man trotz Nahrungsmittelunverträglichkeiten problemlos die Welt entdecken kann.

Das möchte ich mit dir teilen. Deshalb hier meine drei wichtigsten Tipps:

1. Sei gut vorbereitet

Das soll nicht heissen, dass du genau wissen musst, wo du die nächsten Tage verbringen wirst. Es bedeutet mehr so viel wie: hab immer Snacks dabei!
Vor allem, wenn du nicht genau weisst, was die nächste Zeit bringt. Ich gehe darum immer davon aus, dass ich auf Anhieb vielleicht nichts passendes zum Essen finden werde. Und mit mir ist nicht zu spassen, wenn ich hunger habe. Deshalb packe ich meistens mehr Essen als Kleider ein, wenn ich verreise.

Sich an einem neuen Ort zurechtzufinden ist nie einfach und die lieben Nahrungsmittelunverträglichkeiten und die damit verbundenen Unsicherheiten machen es einem nicht gerade einfacher. Mich beruhigt es dann extrem, zu wissen, dass ich versorgt bin und mir keine Sorgen ums Essen machen muss.

Zusätzlich zu den Snacks habe ich auch immer ein paar kleine Helferlein dabei. Sprich Tabletten, die bei der Verdauung von gewissen Speisen helfen. Mehr dazu findest du in meinem Blogpost “Was zum Teufel ist Low FODMAP?”.

Und in meinem Blogpost “Low FODMAP für unterwegs” gehe ich noch detaillierter darauf ein, wie du dich unterwegs FODMAP-arm ernähren kannst.

2. Sprich die Sprache

Ich mag Sprachen sowieso und habe eigentlich schon immer versucht ein paar Basics zu lernen, bevor ich in ein neues Land gereist bin. Genauso mache ich es immer noch. Neben den Standardfloskeln, wie hallo, ja/nein, danke und tschüss sind einfach noch ein paar weitere Wörter dazu gekommen.

Je nachdem wo du bist, kommst du mit Englisch nicht weit und da kann es sehr hilfreich sein, wenn du weisst, dass “bawang putih” Knoblauch auf Indonesisch heisst.

Die Einheimischen freuen sich meistens über die Mühe. Und auch wenn es für sie vielleicht unverständlich ist, dass ich keinen Knoblauch essen kann, helfen sie wo sie können. Auch wenn das bedeutet, dass das einzige was sie mir anbieten können ein hart gekochtes Ei ist – wie es mir auf Bali schon erging. Aber hey, ein Ei ist besser als kein Ei oder?

Deshalb, suche die für dich wichtigen Wörter heraus und übersetze sie in die lokale Landessprache.

Bild von meinem Instagram-Profil

3. Geniess es

Genuss zeigt sich in vielen Facetten. Für mich bedeutet es, alles in mich aufzunehmen, auszuprobieren und dabei komplett abschalten zu können. Ich versuche mir darum im Vorfeld nicht schon so viele Sorgen zu machen. Sonst mach ich mich nur selber nervös und wir wissen alle, was das wiederum für einen Einfluss auf unseren Darm haben kann. Deshalb fülle ich meinen Kopf, statt mit unnötigen Gedanken, lieber mit neuen Eindrücken. Und meinen Bauch mit leckerem Essen. Das finde ich das Tolle am Reisen.

Klar, gibt es auch immer mal wieder stressige und komplizierte Situationen – vor allem, wenn man mit Intoleranzen unterwegs ist – aber davon darfst du dich nicht unterkriegen lassen. Denn wie man so schön sagt: “nur die Ruhe bringt die Kraft”. Und wenn sich in unseren Köpfen und Körpern die Anspannung löst, entspannt sich meistens auch der Verdauungstrakt.

Egal ob Kurztrip oder Langzeitreise, mittlerweile kann ich getrost sagen: es lohnt sich! In jeglicher Hinsicht. Lass dich also von deiner Ernährung bitte nicht entmutigen. Es gibt immer eine Möglichkeit. Ich helfe dir gerne bei den Vorbereitungen, also kontaktier mich einfach, wenn du deine nächste Reise planst.

Und zum Schluss lässt sich eigentlich ja nur sagen: #eatwelltraveloften & eine gute Reise!

♡ Angi

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